Funktionsbereiche ...
Das Aussengelände
Kinder lernen, indem sie sich mit allen Sinnen in ihrer Umwelt bewegen, sie betrachten, berühren, anfassen und spielend bearbeiten.
Unser Außengelände bietet viele Möglichkeiten dafür. Hier können die Kinder sich grob- und feinmotorisch frei entfalten.
Naturmaterial wie Sand, Wasser, Erde, Holz und Steine fördern die taktile Wahrnehmung und regen zum konstruieren von Burgen, Häusern, Türmen, Wippen u.v.m. an. Die Kinder finden auf dem naturnah angelegten Gelände viele Spielnischen und haben Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke.
Spielen im Außengelände unserer Kita heißt auch soziales Spielen miteinander, “handlich”-praktische Unternehmungen und täglich neue entdeckende Erkundungen. Die Kinder erschließen sich ihren Spielraum auf ihre eigene phantasievolle Weise: So werden Wasserschläuche zu Tankstellen für Rädchen und Roller und feingesiebter Sand zu Kuchen. Wenn sie am Fenster der Gartenwand laut rufen: “Wer will Eis?” werden sie zu Eisverkäufern und Steinchen werden zu Eiscreme.
Die Vielseitigkeit unseres Außengeländes ist ein guter Rahmen für solche selbstbestimmte Unternehmungen.
Viele Spielbereiche wurden in den letzten 10 Jahren mit großer Unterstützung der Eltern an Projektnachmittagen angelegt und angepflanzt, anfangs mit der fachlichen Unterstützung des Umweltpädagogen Dr. Richard Wagner.
Beispiele für die gemeinsame Projektarbeit sind der Sandspielplatz und der überdachte Wasserspielbereich mit dem “Mosaikwasserlauf”.
Im Sandplatz wird gewühlt, gebaut und gebacken, aber auch z.B. Weitsprung geübt. Hierfür legen die Kinder dann selber ihre Regeln fest. So stellt sich z.B. nach dem Sprung das Kind wieder hinten in der Reihe auf, die Kinder messen selber die Entfernung, entscheiden wer springt und wer das Kommando gibt.
Die Wasserstelle bietet den Kindern vielseitige Erfahrungen mit dem Element “Wasser”. Sinneserfahrungen die hier mit Leib und Seele gemacht werden, fördern nicht nur die taktile Wahrnehmung, sie sind Ausgangs- und Entstehungsgrund für das Staunen, Fragen und die ersten Denkversuche der Kinder.
Je nach Jahreszeit ergibt sich auf unserem Gelände ein verändertes Materialangebot, das immer wieder neues Erleben und Erfahren mit sich bringt.
Die Themen und Interessen der Kinder werden von den Erzieherinnen in Angeboten und Projekten situativ aufgegriffen und vertieft (siehe
Regenwurmprojekt).
Unser Außengelände ist ein Erfahrungs- und Erlebnisraum, der die Intensität und Qualität der Sinneserfahrungen der Kinder bereichert.